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Starke Leistungen in Sachsen
Sportler aus zwei Lagern kennen Limbach-Oberfrohna: Freunde des Skispringens
erinnern sich an den erfolgreichen Falko Weißpflog, der 1954 in Pleißa
geboren wurde, das inzwischen ein Ortsteil von Limbach-Oberfrohna geworden
ist. Profitanzsportler kennen es allemal, denn die Stadt gehört zum Sprengel
der traditionsreichen Chemnitzer ADTV-Tanzschule Köhler-Schimmel. Jürgen
Schimmel ist nicht nur Seniorchef dieser Tanzschule, sondern veranstaltet
seit vielen Jahren Profiturniere, meist zwei pro Jahr, eines in Chemnitz,
eines eben in Limbach-Oberfrohna. Dieses Mal war es die Deutsche
Meisterschaft in den lateinamerikanischen Tänzen, die zwölf Paare und
etliche Funktionäre in den Südwesten des Freistaats Sachsen reisen ließ.

Wiederum wurden Jürgen Schimmel und sein Team vom Glück des Tüchtigen nicht
im Stich gelassen. Routiniert und pannenfrei, aber auch ohne jede Hektik
wurde dem begeisterungsfähigen Publikum ein sportlich hochkarätiges Programm
dargeboten, das mit Showeinlagen aus der Arbeit der Tanzschule aufgelockert
wurde. Auch mit der Band Night flavour , die nicht nur für das Publikum,
sondern auch fürs Turnier zum Einsatz kam, hatte man einen ausgesprochen
guten Griff getan.
Von besonders überraschenden Ergebnissen gibt es dieses Mal nichts zu
berichten. Erwartungsgemäß haben dieselben Paare wie im Vorjahr die
Medaillenränge erreicht. Heiko Kleibrink berichtet weiter unten über seinen
Eindruck von den Leistungen der Paare. Seinen Text übernehmen wir mit seinem
Einverständnis aus www.dancing24.com .
Erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft dabei waren dreieinhalb Paare:
Valera Musuc und Nina Trautz sowie Jurij und Aleksandra Kaiser kamen auf
Anhieb ins Finale und belegten die Plätze 5 und 6. Ruslan Sherman und
Lyudmyla Tymchuk stammen aus der Ukraine. Sie haben früher bei den Amateuren
getanzt und fast drei Jahre pausiert. Erst vor kurzem haben sie sich dem DPV
angeschlossen, dies war ihr erstes Turnier.
Das halbe neue Paar ist Alessja Sapadenskaja, die als neue Partnerin von
Federico Slemties erstmals an den Start ging. Da hat Einiges noch ein wenig
vorsichtig ausgesehen, die gute Basic-Rumba hat aber gezeigt, dass künftig
mit besseren Ergebnissen zu rechnen sein wird.
Falko Ritter
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Deutsche Professional Meisterschaft Latein
Die letzte Ausfahrt vor Chemnitz heißt Limbach-Oberfrohna. Ein
kleines Städtchen das am 9.April 2011 die Ehre hatte die deutsche
Elite des Lateintanzens zu empfangen. In der vollständig sanierten
wunderschönen Stadthalle Limbach-Oberfrohna wurden die Besucher der
Deutschen Meisterschaft der Professionals in den
lateinamerikanischen Tänzen mit Tanzkunst auf allerhöchstem Niveau
verwöhnt. Das Publikum bedankte sich bei den Tänzern und dem
routinierten Ausrichter Jürgen Schimmel mit wahren Beifallsstürmen.
Diese Symbiose aus Veranstaltungsort mit besonderem Ambiente,
begeisterungsfähigem dankbarem Publikum und Ausrichter, die das Wohl
der Tänzer immer im Auge haben, machen die Profiturniere immer zu
einem einmaligen unvergesslichen Ereignis.
1. Franco Formica / Oxana Lebedew,
die deutschen Weltstars sind schon lange einzigartig in ihrem
Tanzstil. Erfrischend anders als alle Anderen vertanzten sie die
Musik mit jeder Zelle ihrer Körper und lösten damit jedes Mal
Begeisterungsstürme bei den Zuschauern aus. Wie hypnotisiert konnte
man die Blicke von diesem Ausnahmepaar nicht mehr abwenden sobald
sie die Fläche betraten. Schlimm für die Wertungsrichter, die es
mussten, aber ein Geschenk für das Publikum die uneingeschränkt
genießen durften.
2. Markus Homm / Ksenia Kasper,
unsere WM-Finalisten verteidigten souverän ihre Silbermedaille
konnten den Abstand auf die Sieger in diesem Jahr aber noch nicht
verringern. Perfekt eingespielt tanzten sie auf höchstem technischen
Niveau. Immer mehr erinnert Markus mit seiner Ausdrucksweise an das
deutsche Ausnahmetalent Hans Galke.
3. Jesper Birkehoj / Anastasiya Kravchenko,
die amtierenden Kür-Europameister zeigten sich perfekt austrainiert
bis in die Haarspitzen. Und die hatten es an diesem Tag speziell bei
Anna in sich. Gestylt wie eine wahre Hollywood-Diva betrat Anna mit
Jesper das Parkett und fesselte sogleich die Blicke der Zuschauer.
Ihre Meisterkür wurde nicht vorgetragen, sondern gelebt. Ein Sieg in
dieser Disziplin hätte mich an diesem Abend nicht verwundert.
4. Stefan Erdmann / Sarah Latton,
konnten sich deutlich in allen Tänzen gegen die zwei Newcomer-Paare
im Finale durchsetzen. Jedoch bleibt ihnen trotz sichtbarer
Verbesserung zur Zeit der Sprung auf das Treppchen, aufgrund der
enormen Leistungsstärke des Spitzentrios, verwehrt.
5. Valera Musuc / Nina Trautz,
erzielten einen fantastischen Einstand bei ihrer ersten Deutschen
Meisterschaft. Was wirklich in ihnen steckt verrieten sie dem
Publikum aber erst in ihrer Kür. Die dort von ihnen gezeigte
Leidenschaft und Ausdrucksstärke gab einen tiefen Einblick in ihr
vorhandenes Potenzial.
6. Jurij und Aleksandra Kaiser,
boten sich schon zu Beginn des Turniers für das Finale an. Ihre
klare rhythmische Interpretation der Tänze verhalf ihnen auch in
ihrer Kür zu einer sehr charakteristischen Darstellung.
Heiko Kleibrink
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Finale:
1. Franco Formica / Oxana Lebedew (Baden-Baden)
2. Markus Homm / Ksenia Kasper (Nürnberg)
3.Jesper Birkehoj / Anastasiya Kravchenko (Karlsruhe)
4. Stefan Erdmann / Sarah Latton (Köln)
5. Valera Musuc / Nina Trautz (Augsburg)
6. Jurij und Aleksandra Kaiser (Hamburg)
Semifinale:
7. Stefan Heinrich / Manuela-Agata Brychzy (Berlin)
8. Ruslan Sherman / Ludmila Tymchuk (Berlin)
9. Sergey Oladyshkin / Anastasia Weber (Stuttgart)
10. Federico Slemties / Alessja Sapadenskaja (Hannover)
11. Sven und Valentina Binek (Ahlen)
12. Mario Schiena / Sabine Sommer (Leverkusen)
Wertungsrichter:
Dirk Bastert (Wuppertal), Horst Beer (Bremerhaven).
Evelyn Hädrich-Hörmann (Hamburg),
Helmut Lang (Stuttgart),
Diethard Marschall (Berlin),
Ralf Müller (Rastatt),
Daniela Seidel (Engen).
Copyright © für alle Fotos:
Volker Hey,
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