Nachruf auf Heidegard Dresen

Der deutsche und internationale Tanzsport trauert um Heidegard Dresen, die am 6. April 2015 nach längerer Krankheit verstorben ist. Er hat Heidegard Dresen sehr viel zu verdanken. 

In den Jahren 1963 bis 1967 hat sie mit ihrem Ehemann Günter viele Male die Finalrunden Deutscher Meisterschaften der Professionals in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen erreicht. Auch im Ausland waren Günter und Heidegard Dresen sehr erfolgreich. Später war Heidegard Dresen sehr oft bei Turnieren der Amateure und der Professionals als Wertungsrichterin eingesetzt, auch bei internationalen Meisterschaften. 

Noch mehr wird man aber zurückdenken an ihr Wirken auf dem Gebiet der Tanzsporttheorie und des Lehrens. Für einige Jahre hat sie sich in London fortgebildet und alle englischen Prüfungen der Imperial Society mit besten Ergebnissen abgeschlossen. Die internationale Entwicklung des Tanzens und des Tanzsports hat sie aufmerksam beobachtet und beeinflusst. Ihr Interesse war auch auf grundlegende über den Tanzsport hinausreichende Fragen gerichtet. So war es folgerichtig, dass sie auch als Lehrbeauftragte an der deutschen Sporthochschule in Köln tätig war und, auch in anderen Ländern, Wertungsrichter ausgebildet hat. Auch die internationale Zusammenarbeit lag ihr am Herzen, ihr hat sie sich als ICBD-Vizepräsidentin gewidmet. 

Heidegard Dresen hat viele Jahre lang dem Tanzsport Impulse gegeben, die noch lange fortwirken werden. Der deutsche Professional Tanzsportverband wird sich an sie stets mit Dankbarkeit erinnern.

Das Präsidium des DPV
Karl Breuer, Präsident

WDC Europameisterschaft Latein • 26. April 2015 • Moskau / Kreml

Die neuen Europameister mit Michael Hull

1. Andrej Skufca / Melinda Törökgyörgy (Slowenien)
2. Evgeny Smagin / Polina Kazachenko (Russland)
3. Emanuele Soldi / Elisa Nasato (Italien)
4. Manuel Favilla / Natalia Maydyuk (Ukraine)
5. Marek Fiksa / Kinga Jurecka-Fiksa (Polen)            
6. Rachid Malki / Anna Suprun (Norwegen)

Semifinale:
8. Pavel Zvychaynyy / Angelik Meyer
10. Ilia Russo / Oxana Lebedew

Viertelfinale:
13. Valera Musuc / Nina Trautz

Es waren 37 Paare am Start. Gesamtergebnis und Wertungen.

Russland. Mockba. - Nicht nur als Wertungsrichter nach Moskau unterwegs.     Von Michael Hull     

Ich war schon gespannt, welche Art der Leistungen mir künstlerisch vorgeführt werden. Europameister zu werden schließt nicht immer zugleich ein, dann auch Weltmeister zu werden. Die Ebenen der Levels sind insgesamt enger geworden und jeder möchte seine Art des Tanzens klar zum Ausdruck bringen. Nun, all' denen eine gerechte Möglichkeit zu geben, müssen erst einmal immer die Grundprioritäten stimmen. Die anderen bleiben aber dann meist in den Vorrunden stecken. Ihre hauptsächlichen Fehler bestehen darin, sich nur in die Endprodukte zu zwängen. Schade für die Zeit, die mit Unwissen vergeudet wird.

Der optimale Profitrainer kann nicht nur helfen, sondern auch Talente im Aufbau der Beweglichkeit begleiten und ihnen in allem mehr und mehr zumuten. Wenn man ein Tanzpaar längere Zeit nicht gesehen hat, kann man die Verbesserungen deutlich sehen, wenn es ein Team hinter sich hat, das das Paar im Aufbau und in seinen Veränderungen begleitet. Rhythmische Paarkombinationsgeschwindigkeit oder auch das Atmen in der Musik. Das Geben und Nehmen. Das Miteinander. Trotz der Grundinhalte, die gezeigt werden müssen, ist es auch wichtig, darauf zu achten, dass das Paar nicht immer das Gleiche „heruntertanzt“. Ein „Sterben im lebendigen Rhythmus“ nenne ich das.

Die russische Organisation hilft mit ihren ausgewogenen Möglichkeiten allen Paaren und Wertungsrichtern, die Ecken und Kanten zu beseitigen und man fühlt sich wohl, wenn für die Paare eine leistungsfähige Europameisterschaft durchgeführt wird. Im Moskauer Kreml tanzen zu dürfen und dazu schöne Musik zu hören, das erhöht die Wertigkeit der WDC-Europameisterschaft der Profis um ein Vielfaches!

Über den Kreml ist schon in den Geschichtsbüchern zu lesen. Zur Eröffnung wurde dem Publikum ein Film über den Zweiten Weltkrieg vorgeführt. Die „70-Jahr-Feier“ stand jetzt auf dem Programm. Die Paare warteten bereits im hinteren Bereich auf ihre Vorstellung. Ein Herr erschien auf der Bühne und erläuterte auf Russisch und aus russischer Sicht die Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und Russland. Das sollte man doch möglichst in den Museen lassen, dachte ich, dass die Lage insgesamt sehr fragil ist, daran besteht kein Zweifel. Man sollte nie die Zuschauer unterschätzen, wer was oder welche Sprache versteht. Aber die Message dieses Filmbeitrags sollte sein, dass nie wieder so etwas passieren darf. Das war auch der letzte Satz im Filmbeitrag: "never again"! Diese Botschaft kam über!

Sofort danach werden die Paare einzeln von der erhöhten Bühne die Treppen hinab bis zur Tanzfläche vorgestellt. Der Übergang vom Film zu dieser Vorstellung war mir deutlich zu kurz! Ich habe noch mit den Eindrücken des Filmes zu kämpfen gehabt. Unsere Eltern, wie andere vielleicht auch, waren damals ebenfalls involviert.

Evgeny Smagin & Polina Kazachenko, die Silbermedaillengewinner

37 Paare aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Bulgarien, Aserbaidschan, Irland, Israel, Italien, Transnistrien, Norwegen, den Niederlanden, Polen, Slowenien, Schweden, Ukraine und Russland nehmen an der offenen WDC EM teil, alleine aus Russland kommen elf Paare. 17 Länder werden das Beste geben um jeweils in die nächsten Runden zu tanzen. Dieses Jahr ist der Vorjahressieger Sergey Surkov / Agnieshka Melnicka nicht dabei. Die Möglichkeit, dass ein anderes Paar auf die höchste Stufe steigen darf, spürt man hier im Kreml sehr deutlich. In den weiteren Runden stieg die Leistungsdichte. Die Paargeschwindigkeiten und der Druck des Körpers zum Boden zeigten - im Vergleich zu den Vorrunden - mehr und mehr eine ganz andere Ebene der Bewegungsqualität. Andrej Skufca und Melinda Törökgyörgy aus Slowenien hatten ihre Qualität schon von der ersten Runde an gezeigt. Sie wurden auch ganz klar die Ersten. Sie waren stets präsent, nichts war übertrieben, es war ein einfach aussehendes Tanzen, das man aber nicht übersehen konnte. Nichts ist so leicht wie es aussieht. "A (couple) champion shows (them) himself."                        

Das russische Paar Evgeny Smagin und Polima Kazachenko ist derzeit auch das russische Lateinmeisterpaar. Sie sind sehr austrainiert und in der Lage, eine gute Leistung zu bringen. Der zweite Platz war ihnen nicht zu nehmen. An beiden Paaren war es schön zu sehen, wie sich das Tanzen auch während eines Turniers weiter entwickeln kann. Bei den folgenden Platzierungen im Finale hätte man jeden Platz austauschen können. In einem Tanz zeigten das eine Paar seine Stärken, ein anderes in einem anderen Tanz. Zwei deutsche Paare haben das Semifinale erreicht, nämlich die neuen Deutschen Meister Pavel Zvychaynyy/Angelik Meyer (8-9 Platz) und die Vizemeister Ilia Russo/Oxana Lebedew (10. Platz).

Zwischen den Runden der WDC EM der Profis fand ein Russisches Profi-Standardturnier statt. Hier spürt man, wer sich schon für Blackpool vorbereitet hat. Der Ehrgeiz der Tänzer und Tänzerinnen und ihre Kondition sind hier deutlich zu spüren.

Während der Tango Argentino- und ProAm-Auftritte konnte man sehen, wie die Lichttechniker die Höhepunkte der jeweiligen Auftritte mit ihrer Lasertechnik noch hervorheben. Hier, so scheint es, ist wohl alles möglich! Stanislaw Popov ist ein wahrhaft souveräner Organisator und Moderator mit Herz und Seele. Er und sein Team sind ein sehr gutes Gespann, um solche Turniere reibungslos durchzuführen. Spassiba. Es entstand keine Art von Pausen zwischen den Abläufen der Meisterschaften. Im nächsten Jahr finden die Weltmeisterschaften dort statt.

Am Morgen danach hatte ich Zeit, mir den berühmten Roten Platz anzuschauen. Die nächste Parade steht wohl bevor. Im Fernsehen sieht der Platz eindeutig größer aus als er vor Ort gewirkt hat. Wachwechsel, riesige Statuen und die Kremlgärten zeigen, dass es dort auch Wohlstand gibt. In Moskau gibt es angeblich die meisten Millionäre auf der Erde. 

Rollstuhltanz / Inclusion

Neben dieser Meisterschaft hatte ich noch eine zusätzliche Aufgabe. Die Rollstuhl Firma MEYRA stellte als Geschenk einen Rollstuhl zur Verfügung. Damit kann sich ein Rolli optimal auf allen Tanzflächen bewegen. Ein hoher Wert, ich kann nur meinen allerherzlichsten Dank an die Firma MEYRA sagen! Die Rollstuhltänzerin, Frau Margo, wird bald eine neue Erfahrung der Bewegung damit erleben können. Wir, meine Schwester und ich, von der Patsy & Michael Hull Foundation e.V. waren sehr erfreut zu hören dass die Firma MEYRA das zusätzlich fördert. Danke. Wie habe ich es geschafft es zollfrei durchzukriegen? Das behalte ich lieber für mich, aber es war nicht einfach! Hier habe ich selbst bemerkt, wie schwierig es ist, anders zu sein und dann auch so behandelt zu werden als ich überall damit ankam. Da muss noch vieles unternommen werden, damit "Normale" spüren dass es auch andere "Normale" gibt.

Ich werde demnächst ein Experiment unternehmen, indem ich einen ganzen Tag mit dem Rollstuhl fahre, um die Reaktionen der "Normalen" zu erleben. Das wird mich sehr Interessieren. Nachdem ich vom Flughafen abgeholt worden war, sind wir direkt zu Margo gefahren. Dass sie im Südöstlichen Bereich von Moskau lebt, spürte ich nach eineinhalb Stunden Fahrt! Absolut ärmliche Verhältnisse die man nicht übersehen konnte. Stufen, die man mit einem Rollstuhl absolut nicht ohne Hilfe bezwingen kann. Ein Eingang, bei dem man zunächst über fünf Stufen gehen muss, bevor man den Lift erreicht. Der Eingang des Liftes reicht für die Breite eines Rollis nicht aus, beim Aussteigen in der Etage ist niemals eine Wendung mit einem Rolli möglich. Überall kleine Stufen, damit die Etagen einigermaßen zueinander passen, und vor jeder Wohnung eine Panzermetalltür. Was mache ich hier, fragte ich mich? Nun, ich klingelte und ein Herr ließ mich ein und ich suchte dann meinen Weg zu Margo. Sie wartete im Wohnzimmer und sprach Deutsch, und das nicht zu schlecht. Eine Übersetzerin, die mich begleitete, brauchte ich dann doch nicht. Später sagte Alla mir, dass Margo wohl besser Deutsch gesprochen hat als Russisch. Sie lud uns zum Kaffee ein und wir sprachen über alles fast zwei Stunden lang. Sie wollte partout nicht wieder aus diesem neuen MEYRA Rollstuhl heraus. Sie stellte fest, dass er angenehmer und leichter zu führen ist als ihr eigener. Dasselbe hatte ich schon der Dame am Flughafenschalter gesagt, bloß die Glaubwürdigkeit ist hier eine andere! Nachdem wir die Einzelteile angebaut hatten bedankte sie sich noch mehrmals dafür, dass ich ihr den Stuhl persönlich gebracht habe. Im Nachhinein war und ist es immer noch für mich, sehr emotional. Ich versprach ihr, das ich mit Leonid Pletnev in Kontakt bleibe, dass sie einen neuen Partner bekommt und dass ich alle halbe Jahre nachfragen werde, wie ihre Fortschritte im Rollstuhltanz sind.

DM 10 Tänze • 24. April 2015 • Gießen

Zum Bericht  von Falko Ritter über die Deutsche Meisterschaft 10 Tänze 2015

DM 10 Tänze • 24. April 2015 • Gießen ERGEBNISSE

Die neuen Deutschen Meister über 10 Tänze: Jonatan Rodriguez Perez und Jenny Singh-Müller

In Gießen sind die Turniere um die Deutsche Meisterschaft über 10 Tänze sowie die beiden Grand-Prix-Turniere Standard und Latein zu Ende gegangen.

Hier die Ergebnisse:

Deutsche Meisterschaft über 10 Tänze

1. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller, Dresden
2. Stefan Heinrich / Manuela-Agata Brychzy, Berlin
3. Mario und Sabine Schiena, Leverkusen
4. Dr. Boris Baßler / Daniela Heinzmann, Heppenheim

Standard: 

Finale:

1. Steffen Zoglauer / Sandra Koperski, Berlin
2. Jens Kaiser / Ulrike Schulz, Leipzig
3. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller, Dresden
4. Volker Schmidt / Ellen Jonas, Wetzlar
5. Niklas Neureuther / Katharina Reichel, Bonn
6. Stefan Heinrich / Manuela-Agata Brychzy, Berlin

Semifinale:

7. Mario und Sabine Schiena, Leverkusen
8. Dr. Boris Baßler / Daniela Heinzmann, Heppenheim
9. Benjamin Wagner / Laura Selbach, Marburg

Latein: 

1. Valera Musuc / Nina Trautz, Augsburg
2. Ilja Russo / Oxana Lebedew, Baden-Baden
3. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller, Dresden
4. Stefan Heinrich / Manuela-Agata Brychzy, Berlin
5. Marcus Schäfer / Katharina Hergenröder, Düsseldorf
6. Mario und Sabine Schiena, Leverkusen
7. Dr. Boris Baßler / Daniela Heinzmann, Heppenheim

 

DM Kür Standard und Latein • 21. März 2015 • Limbach-Oberfrohna

Kür Standard:

1. Steffen Zoglauer / Sandra Koperski (Berlin)
2. Jens Kaiser / Ulrike Schulz (Leipzig)
3. Volker Schmidt / Ellen Jonas (Wetzlar)
4. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller (Dresden)
5. Mario Schiena / Sabine Schiena (Leverkusen)
6. Dr. Boris Baßler / Daniela Heinzmann (Heppenheim )

Kür Latein:

1. Valera Musuc / Nina Trautz (Augsburg)
2. Dmitry Barov / Ekaterina Kalugina (Berlin)
3. Sergey Oladyshkin / Anastasia Weber (Stuttgart)
4. Marcus Schäfer / Katharina Hergenröder (Düsseldorf)
5. Dr. Boris Baßler / Daniela Heinzmann (Heppenheim )

Zum Bericht von Falko Ritter

DM Latein • 14. März 2015 • Troisdorf

Pavel Zvychaynyy und Angelik Meyer aus Pforzheim sind die neuen Deutschen Meister der Professionals in den lateinamerikanischen Tänzen. Mit fünf gewonnen Tänzen und dem dritten Platz in der Kür gelang ihnen ein eindeutiger Sieg.

Spannend wurde es um den 2. Platz. Erst nach Ausrechnung nach der Regel 10 belegten Ilja Russo und Oksana Lebedew vor Valera Musuc und Nina Trautz den zweiten Platz. Valera und Nina konnten dabei die Kür gewinnen.

1. Pavel Zvychaynyy & Angelik Meyer, Pforzheim PLZ   8,0
2. Ilja Russo & Oksana Lebedew, Baden-Baden  PLZ 14,0
3. Valera Musuc & Nina Trautz, Augsburg  PLZ 14,0
4. Dmitry Barov & Ekaterina Kalugina, Berlin 24,0
5. Jonatan Rodriguez-Perez & Jenny Singh-Müller, Berlin 33,0
6. Sergey Oladyshkin & Anastasia Weber, Stuttgart 33,0

Zum Bericht von Falko Ritter

Asian Open 2015

3. Turnier • Taiwan International • 28. Februar

Latein (39 Paare)
1. Riccardo Cocchi & Yulia Zagoruychenko, USA
2. Maurizio Vescovo & Andra Vaidilaite, Canada
3. Stefano Di Filippo & Daria Chesnokova, USA
4. Emanuele Soldi & Elisa Nasato, Italy
5. Jurij Batagelj & Jagoda Batagelj, Slovenia
6. Massimo Arcolin & Laura Zmajkovicova, Italy

Semifinale
9. Pavel Zvychaynyy & Angelik Meyer
11. Valera Musuc & Nina Trautz

Standard (46 Paare):
1. Andrea Ghigiarelli & Sara Andracchio-Ghigiarelli, England
2. Victor Fung & Anastasiya Muravyeva, USA
3. Domen Krapez & Natascha Karabey, Germany
4. Valerio Antonio Colantoni & Monica Nigro, Italy
5. Angelo Madonia & Maria Mitrokhina, Great Britain
6. Alessio Potenziani & Veronika Vlasova, Russia

Semifinale
10. Steffen Zoglauer & Sandra Koperski

Zweites Turnier • Tokio • 22. Februar

Deutsche Paare in Tokio: Domen Krapez - Natascha Karabey - Valera Musuc - Nina Trautz - Sandra Koperski . Rüdiger Homm - Steffen Zoglauer - Katia Kanevskaya

Standard (134 Paare):
1. Victor Fung & Anastasiya Muravyeva, USA
2. Andrea Ghigiarelli & Sara Andracchio-Ghigiarelli, England
3. Domen Krapez & Natascha Karabey, Germany
4. Valerio Antonio Colantoni & Monica Nigro, Italy
5. Angelo Madonia & Maria Mitrokhina, Great Britain
6. Alessio Potenziani & Veronika Vlasova, Russia

Semifinale:
9. Steffen Zoglauer & Sandra Koperski
12. Rüdiger Homm & Katja Kanevskaya

Latein (111 Paare):
1. Riccardo Cocchi & Yulia Zagoruychenko, USA
2. Maurizio Vescovo & Andra Vaidilaite, Canada
3. Andrej Skufca & Melinda Torokgyorgy, Slovenia
4. Stefano Di Filippo & Daria Chesnokova, USA
5. Emanuele Soldi & Elisa Nasato, Italy
6. Jurij Batagelj & Jagoda Batagelj, Slovenia

Semifinale:
9. Valera Musuc & Nina Trautz

Erstes Turnier • Korea • 15. Februar

Das erste Turnier der "World Super Series Asian Open" hat in Korea stattgefunden. Sowohl in Standard als auch in Latein war Deutschland im Finale vertreten:

Standard (41 Paare)
1. Victor Fung &  Anastasia Muravyeva  (USA)
2. Andrea Ghigiarelli &  Sara Andracchio (Großbritannien)
3. Domen Krapez &  Natascha Karabey (Deutschland)
4. Valerio Colantoni &  Monica Nigro (Italien)
5. Chao Yang &  Yi Ling Tan (China)
6. Angelo Madonia &  Maria Mitrokhina (Großbritannien

Latein (66 Paare)
1. Maurizio Vescovo &  Andra Vaidilaite (Kanada)
2. Andrej Skufca &  Melinda Törökgyörgy (Slowenien)
3. Jurij Batagelj &  Jagoda Batagelj (Slowenien)
4. Manuel Favilla &  Natalia Maidiuk (Ukraine)
5. Massimo Arcolin & Laura Zmajkovicova (Italien)
6. Pavel Zvychaynyy &  Angelik Meyer (Deutschland)

Semifinale:
7. Valera Musuc &  Nina Trautz

United Kingdom Open Championships 20. - 22.01.2015

Rekord Champion Michal & Joanna

Die top 6 der Professionals mit Caterina Arzenton und John Kimmins, Sponsor der UK.

Zum neunten Mal in Folge gewannen am Abschlusstag der UK Michal Malitowski und Joanna Leunis den Titel der Professionals in den lateinamerikanischen Tänzen und sind damit Rekordgewinner der UK. Insgesamt waren 174 Paare am Start, darunter 6 deutsche Paare, von denen Pavel Zvychaynyy und Angelik Meyer bis in die Runde der besten 24 Paare vortanzen konnten.

Professionals Latein  (22.01.15)

1. Michal Malitowski / Joanna Leunis, Großbritannien
2. Riccardo Cocchi / Yulia Zagoruychenko, USA.
3. Maurizio Vescovo / Andra Vaidilaite, Kanada
4. Stefano Di Filippo / Daria Chesnokova, USA    
5. Andrej Skufca / Melinda Törökgyörgy, Slowenien
6. Jurij Batagelj / Jagoda Batagelj, Slowenien

5. Runde (24)
19. Pavel Zvychaynyy und Angelik Meyer

4. Runde (48)
28. Valera Musuc / Nina Trautz
41. Ilia Russo / Oxana Lebedev
48. Dmitry Barov / Ekaterina Kalugina

3. Runde (81) von 174
62. Vladislav Talybin / Evgenia Poskrebysheva
79. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller

Domen & Natascha auf Rang 4

Mit einer wirklich tollen Leistung haben sich Domen Krapez und Natascha Karabey (Foto rechts) bei ihrem ersten gemeinsamen Start bei den United Kingdom Championships in Bournemouth einen hervorragenden 4. Platz  ertanzt. Im Gegensatz zu den drei vor ihnen platzierten Paaren, mussten Domen und Natascha zwei Runden mehr, also insgesamt sieben Runden, tanzen. Eine wahre Energieleistung! Nach so kurzer Zeit der gemeinsamen Vorbereitung bestachen sie durch eine raumgreifende, fließende und musikalische Bewegung, die Hoffnung auf eine noch bessere Platzierung in der Zukunft macht.

Bei der UK ist es Tradition, dass die Finalpaare, von der Bühne über eine Treppe kommend, mit einem Solotanz vorgestellt werden. Sascha, der Bruder von Natascha und bisherige Partner, hatte sich eine besondere Geste einfallen lassen: Sascha begleitete Natascha auf die Fläche und "übergab" sie an ihren neuen Partner Domen. Ein toller Einfall, der mit tosendem Applaus begleitet wurde.

Monica Nigro, die bisherige Partnerin von Domen, kam mit ihrem neuen Partner Valerio Colantoni für Italien auf den 5. Platz.

Die sechs Finalpaare der Professionals

Professional Standard (21. Januar)

1. Arunas Bizokas / Katusha Demidova, USA
2. Victor Fung / Anastasia Muravyova, USA
3. Andrea Ghigiarelli / Sara Andracchio, Großbritannien
4. Domen Krapez / Natasha Karabey, Deutschland     
5. Valerio Colantoni / Monica Nigro, Italien    
6. Chao Yang / Yiling Tan, China

Die 4. Runde der besten 48 Paare erreichten

26. Rüdiger Homm / Katia Kanevskaya
27. Steffen Zoglauer / Sandra Koperski

In der 3. Runde tanzten

66. Jens Kaiser / Ulrike Schulz

Die 2. Runde von 220 Paaren erreichten

90. Volker Schmidt / Ellen Jonas
108. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller

Bernd Bork 21.01.15

Erste Ergebnisse von den UK Open 2015

Am Dienstag haben in Bournemouth die Rising Star Turniere der Professionals stattgefunden.

Ergebnisse der deutschen Paare:

Rising Stars Standard (157 Paare)
44. Jens Kaiser / Ulrike Schulz
80. Jonatan Rodriguez Perez / Jenny Singh-Müller

Rising Stars Latein (133 Paare)
32. Vladislav Talybin / Evgenia Poskrebysheva
48. Dmitry Barov / Ekaterina Kalugina

BDF Star Ball 2015

Beim Turnier BDF Star Ball 2015 Latein kamen Vladyslav Talybin und Eugenia Poskrebysheva unter 45 Paaren auf Platz 16.

Im Standardturnier haben Rüdiger Homm und Katia Kanevskaya das Finale erreicht und kamen auf Platz 5. Steffen Zoglauer und Sandra Koperski  haben das Finale mit dem 7. Platz knapp verfehlt. Ähnlich erging es Volker Schmidt und Ellen Jonas, die mit Platz 25 ganz knapp nicht mehr in die 24er Runde kamen.

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